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Peter

Legierter Stahl ASTM A335 P91

May 10, 2023 Eine Nachricht hinterlassen

- ASTM A335-Standardspezifikation für nahtlose Rohre aus ferritischem legiertem Stahl für hohe Temperaturen

 

A335 P91 ist ein ferritischer legierter Stahl mit den Hauptlegierungsbestandteilen Chrom und Molybdän. Diese Komponenten verleihen dem Material eine außergewöhnliche Festigkeit sowie Beständigkeit gegen hohe Temperaturen und Korrosion. Die Hochtemperaturfestigkeit von ASTM A335 P91 wird auf die Bildung einer dauerhaften Oxidschicht auf der Oberfläche des Materials zurückgeführt, die es vor weiterer Oxidation schützt. Dieser Stahl ist außerdem für seine hervorragende Kriech- und Ermüdungsbeständigkeit bekannt. Kriechen ist die langsame Verformung eines Materials unter ständiger Belastung bei hohen Temperaturen, während Ermüdung ein Materialversagen unter zyklischer Belastung ist. Beide Phänomene können vom legierten Stahl ASTM A335 P91 toleriert werden, wodurch er für Hochtemperatur- und Hochdruckanwendungen geeignet ist.

 

Der legierte Stahl A335 P91 verfügt über eine gute Schlagzähigkeit, eine hohe und stabile dauerhafte Plastizität und thermische Festigkeit sowie eine hohe Oxidationsbeständigkeit und Dampfkorrosionsbeständigkeit bei hohen Temperaturen. Wenn die Betriebstemperatur weniger als 620 Grad beträgt, weist P91 eine höhere Betriebsbeanspruchung auf als austenitischer Edelstahl. Sie können ASTM A335-Rohre aus legiertem Stahl von TS konstruieren, und wir können eine breite Palette davon unterstützen, einschließlich ASTM A335-Rohre, ASTM A3333 5 p11-Rohre, ASTM A335 p22-Rohre und so weiter.

 

Chemische Zusammensetzung (Prozent) des legierten Stahls ASTM A335 P91

Kohlenstoff (C), Mangan (Mn), Phosphor (P), Schwefel (S), Silizium (Si), Chrom (Cr), Molybdän (Mo), Vanadium (V) und Stickstoff (N) sind alle Bestandteile von ASTM Legierter Stahl A335 P91. Die genaue Zusammensetzung kann je nach Herstellungsverfahren unterschiedlich sein.

CHEMISCHE ZUSAMMENSETZUNG (Prozent)
C Mn P, max S, max Si Ni, max Cr Moment Al, max V N Cb
0.08-0.12 0.30-0.60 0.020 0.010 0.20-0.50 0.40 8.00-9.50 0.85-1.05 0.04 0.18-0.25 0.030-0.070 0.06-0.10

 

Mechanische Eigenschaften von legiertem Stahl ASTM A335 P91

MECHANISCHE EIGENSCHAFTEN
Zugfestigkeit, MPa, min Streckgrenze, MPa, min Dehnung (Prozent), min
585 415 30


Obwohl der legierte Stahl ASTM A335 P91 viele hervorragende Eigenschaften aufweist, birgt die Arbeit damit einige Hindernisse. Schweißen ist eine der schwierigsten Herausforderungen. Der hohe Legierungsgehalt dieses Materials kann das Schweißen zu einer Herausforderung machen und eine sorgfältige Vorwärmung und Wärmebehandlung nach dem Schweißen sind erforderlich, um eine robuste und fehlerfreie Schweißnaht zu erzeugen. Ein weiterer Nachteil der Verwendung von legiertem Stahl ASTM A335 P91 ist seine Anfälligkeit für thermische Ermüdung. Unter thermischer Ermüdung versteht man Risse in einem Material, die durch wiederholtes Erhitzen und Abkühlen entstehen. Der legierte Stahl ASTM A335 P91 ist besonders anfällig für thermische Ermüdung, und um solche Ausfälle zu vermeiden, sind korrekte Konstruktions- und Wartungsverfahren erforderlich.

 

Der legierte Stahl ASTM A335 P91 wird in einer Vielzahl von Anwendungen verwendet, die eine hohe Festigkeit, hohe Temperaturbeständigkeit und Korrosionsbeständigkeit erfordern. Zu den häufigsten Anwendungen dieses Materials gehören:

 

  • Petrochemie
  • Luft- und Raumfahrt
  • Anwendung zur Stromerzeugung
  • Erdöl und Erdgas
  • Chemische Verarbeitung

 

Der legierte Stahl ASTM A335 P91 kann als Hochtemperatur-Überhitzer- und Zwischenüberhitzer-Stahlrohr für unterkritische und überkritische Kessel mit einer Wandtemperatur von 625 Grad sowie als Hochtemperatur-Sammelrohr und Dampfrohr mit einer Wandtemperatur von 600 Grad verwendet werden B. als Wärmetauscher für Kernkraftwerke und Ofenrohre für Erdöl-Crackanlagen.

 

Zur Herstellung von legiertem Stahl ASTM A335 P91 werden üblicherweise die Verfahren Elektrolichtbogenofen (EAF) oder Vakuuminduktionsschmelzen (VIM) verwendet. Altmetall wird in einem Elektrolichtbogenofen geschmolzen und anschließend im EAF-Verfahren veredelt, um die erforderliche Legierungszusammensetzung zu erzeugen. Beim VIM-Prozess wird ein Vakuum genutzt, um das Metall zu schmelzen und die Legierungszusammensetzung zu verfeinern. Sobald die Legierung hergestellt ist, wird sie oft zu einer Platte oder Stange warmgewalzt, die dann mithilfe von Techniken wie Schmieden, maschineller Bearbeitung und Wärmebehandlung weiterverarbeitet wird, um das Endprodukt herzustellen.